Douglas x Annayake

satis&fy gestaltet Douglas Schaufenster zur aktuellen Weihnachtskampagne

Das Weihnachtsgeschäft läuft bereits auf Hochtouren. Einzelhändler haben sich auch in diesem Jahr wieder einiges einfallen lassen, um dieses anzukurbeln und die Kunden zu begeistern. Insbesondere der Visual Merchandise-Inszenierung kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Mit einer außergewöhnlichen Schaufenster-Installation unter dem Motto „Ein Geschenk kann so viel mehr bedeuten“ leitete auch Douglas in seinen Filialen im November die Weihnachtszeit ein.

Im Schaufenster des Parfümerie-Giganten wird insgesamt für sieben Wochen jeweils von acht bis 24 Uhr das neue Parfum der Marke Annayake in Szene gesetzt. Zur Unterstützung der Brand-Story setzt die Inszenierung auf Digital Signage Displays. Im Auftrag der auf unverwechselbare Markenerlebnisse spezialisierten Agentur Cheil aus Kronberg sorgte satis&fy für die technische und bauliche Umsetzung der hochwertigen Schaufenstergestaltung und verantwortete den Bau verschiedener Sonderkonstruktionen.

Willkommen in der Weihnachtsfabrik

Die Konzeptidee nähert sich spielerisch dem Thema Weihnachten. „Viele haben von Kindesbeinen an eine genaue Vorstellung davon, wo und wie Weihnachtsgeschenke verpackt und verschickt werden“, erklärt man bei Cheil. So verwandelt sich das Douglas-Schaufenster im Dezember zu einer magischen Weihnachtsfabrik, in der die Geschenke auf Förderbändern bewegt, verpackt und an einen glücklichen Empfänger versandt werden. Schachteln werden auf- und abwärts bewegt, Produkte drehen sich um ihre eigene Achse oder werden enthüllt. In der Mitte werden die Parfümflaschen auf einem Förderband transportiert. Hinter einem Bildschirm wandern die echten Flakons in die digitale Welt. Auf den Monitoren wird gezeigt, wie die Flaschen nun eingepackt und zu einem Geschenk werden. Sobald das Geschenk fertig ist, wird es in die reale Welt zurückgebracht. Eine physische Verpackung kommt hinter dem Bildschirm auf dem Förderband heraus. Dieses Band bewegt sich dann zu einem kleinen Aufzug, der die Produkte wieder nach oben befördert.

Motorisierte Elemente zur Beförderung

Für die Umsetzung der Idee kombinierte satis&fy digitale mit analogen Elementen, die ineinandergreifen und in einer Endlosschleife laufen. Die Entwicklung und der Bau der Produktdisplays, inklusive Laufbänder, Verkleidungen und Podesten erfolgte in den Werkstätten des Unternehmens in Karben. „Die erste Herausforderung war für uns“, erläutert Kristina Kuhn, Project Manager bei satis&fy, „das Design von Cheil in die Sprache der Technik zu übersetzen, die zweite einen individuellen Sonderbau zu entwickeln, der in verschiedene, unterschiedlich große Schaufenster passt.“ Viel Recherchearbeit sei notwendig gewesen, um das Projekt auf den Weg zu bringen. So entschied man sich für ein Apotheken-Laufband zur mechanischen Beförderung der Produkte. Dieses wurde foliert und so eingestellt, dass die Produkte in einem für den Betrachter angenehmen Tempo befördert werden. „Schließlich soll die Aufmerksamkeit ja auf den Produkten liegen und nicht auf den Bestandteilen des Sonderbaus“, sagt die Projektmanagerin. Damit die Filme auf den Bildschirmen im richtigen Moment und passend zur Laufbandgeschwindigkeit ausgelöst werden, wurden Lichtschranken verbaut. Außerdem wurden alle Motoren für die Hub- und Drehbühnen, auf denen sich die Produkte wie kleine Ballerina drehen, in der Karbener Werkstatt weiterentwickelt. Auch alle technischen Zeichnungen der Unterkonstruktionen inklusive Laufbandverkleidungen entstanden inhouse. Für den Bau der Rückwand und Podeste verwendete man strukturiertes, in Roségold beschichtetes Holz.

 

Nach einem erfolgreichen Prototyp-Aufbau im Douglas Headquarter im Oktober war die Umsetzung der Schaufenster in Düsseldorf und Mannheim beauftragt worden. Vor Ort baute man die Displaykonstruktionen nach einem „Plug- and Play“-System dann im November zusammen. Für Kristina Kuhn ein spannendes Projekt, „bei dem alles zum Einsatz kam, was wir können: technisches Know-how gepaart mit Handwerkskunst und unserer langjährigen Erfahrung in der Erlebnisinszenierung.“